Volksbank Raiffeisenbank Nordoberpfalz eG begrüßte 13 neue Auszubildende

Praktisches Können der Kern jeder Ausbildung

Im August und September starteten 13 junge Männer und Frauen ihre Ausbildung bei der Volksbank Raiffeisenbank Nordoberpfalz eG. Um sich näher kennenzulernen und damit auch die Eltern einen Einblick in das Unternehmen erhielten, hatte die Bank zu einem Informationsabend geladen.

Vorstandssprecher Bernhard Wolf stellte dabei die Bank vor. Er zeigte das Geschäftsgebiet auf, das sich über die Stadt Weiden, die Landkreise Neustadt und Tirschenreuth bis in die angrenzende Tschechische Republik erstreckt. Die Bank unterhalte 41 Geschäftsstellen, fünf davon in Tschechien. Dazu neun SB-Zweigstellen und acht Standorte im Geschäftsbereich Ware.

Die Volksbank Raiffeisenbank Nordoberpfalz werde von rund 46.800 Mitgliedern getragen und betreue fast 110000 Kunden. Das Geschäftsvolumen, das für Kunden im eigenen Haus und bei den Verbund- und Kooperationspartnern betreut werde, belaufe sich auf 5,7 Milliarden Euro. Im Warengeschäft würden 46 Millionen Euro an Umsatz bewegt. Aktuell beschäftige die Bank mit ihren Tochtergesellschaften 699 Mitarbeiter, von denen 40 derzeit in Ausbildung seien.

Nach diesem Überblick machte Wolf deutlich, was den Genossenschaftsgedanken ausmache: „Was einer nicht schafft, das schaffen viele“. Dies sei das Fundament seit Gründung von 180 Jahren. Diese Ausrichtung ermögliche eine regionale Verankerung mit überregionaler Vernetzung. Damit werde persönliche Nähe mit einem modernem Leistungsspektrum kombiniert.

Eine konkrete Ausprägung der regionalen Verankerung sei neben der breiten persönlichen Präsenz im Geschäftsgebiet auch die Unterstützung der Region mit Spenden und Sponsorin in einer Höhe von fast einer halben Million Euro. Außerdem sei die Bank ein bedeutender Steuerzahler in der Region und fördere damit auch die weitere Entwicklung der nördlichen Oberpfalz.

Michael Hahn, stv. Bereichsleiter Personal, Jürgen Zant, Leiter Geschäftsbereich Ware und Matthias Rath, Bereichsleiter Privatkunden gingen im weiteren Verlauf auf die Ausbildung ein. Sie erläuterten die unterschiedlichen Ausbildungsmöglichkeiten, denen jedoch allen eines gemeinsam sei: Kern jeder Ausbildung bilde das praktische Können, flankiert durch theoretische Einweisungen, Berufsschule und Seminare. Gerade durch den hohen Praxisbezug der Ausbildung lernten die jungen Leute ganz nebenbei Selbstständigkeit, Eigeninitiative und Eigenverantwortung.

Einen Einblick in die Ausbildung gab Tobias Reger, Auszubildender im 3. Ausbildungsjahr. Er ging dabei besonders auf die praktische Tätigkeit in den Geschäftsstellen und den internen Abteilungen ein. Und dazu gab er einen Überblick über den Alltag in der Berufsschule und den Seminaren an der genossenschaftlichen Akademie.

Dass die Ausbildung keine Sackgasse sei, zeigten die umfassenden Fortbildungsmöglichkeiten im Anschluss auf, die Hahn, Zant und Rath den neuen Mitarbeitern ans Herz legten. Sowohl im direkten, aufgabenbezogenen Bereich, als auch in der allgemeinen Fortbildung gebe es für die Auszubildenden ein breites, interessantes Qualifizierungsspektrum, das die Bank kräftig fördere.

Gerade auf dem Gebiet der berufsbegleitenden Fortbildung gebe es vielfältige Möglichkeiten, sich über einen Abschluss als Fachwirt, Meister, Betriebswirt oder Bachelor weiter zu qualifizieren. Als neue Mitarbeiter begrüßt wurden Magdalena Süss, Lena Zintl, Richard Panin, Jonas Friedrichs, Vanessa Müller, Felix Dilling, Paul Raß, Leonie Ullrich, Tomáš Ševčik, Lena Stubenrauch, Kristin Herfurth, Christina Hoferer und Fabian Wolf.