Volksbank-Geschäftsstelle in Neustadt erstrahlt in neuem Glanz

Wiedereröffnung nach Generalsanierung – seit fast 80 Jahren in Neustadt

Nach nur acht Monaten konnte die Generalsanierung der Volksbank-Geschäftsstelle in Neustadt termingerecht und erfolgreich abgeschlossen werden. Mit dieser Investition stellt die Volksbank den Menschen noch mehr in den Mittelpunkt ihrer Aktivitäten. Für Mitglieder und Kunden wurden modernste Rahmenbedingungen für Service und Beratung geschaffen. Vorstandssprecher Rudolf Winter, die beiden Vorstände Thomas Ludwig und Rainer Lukas sowie Prokurist und Vertriebsleiter Bertram Erhardt hießen die zahlreich geladenen Ehrengäste und Mitarbeiter zur offiziellen Einweihung in den neuen Räumen herzlich willkommen.

Im Jahr 2015 wurden die ersten Planungen noch zusammen mit Alt-Vorstand Gerhard Ludwig zur Generalsanierung in Angriff genommen. Mit dem Umbau wurde schließlich im März 2016 begonnen, welcher nach nur acht Monaten Bauzeit wie vorgesehen, Anfang Dezember, abgeschlossen werden konnte. Die Kosten betrugen 820.000 Euro und lagen damit um 100.000 Euro unter dem ursprünglich veranschlagten Budget.

 

Schon seit fast 80 Jahren in Neustadt vertreten

In seiner feierlichen Ansprache erinnerte Rudolf Winter auch an die Historie der Volksbank in Neustadt. „Bereit 1938 hat die damalige Gewerbebank Weiden eine Zweigniederlassung in Neustadt eröffnet. Sie hat von der Allgemeinen Ortskrankenkasse das Objekt in der Freyung gekauft. Da zu der Zeit die notwendige Lizenz für eine Bankfiliale von der Bankenaufsicht kaum zu erhalten war, übernahm die Gewerbebank Weiden eine bestehende Lizenz einer Neustädter Gewerbegenossenschaft, welche selbst keinen Geschäftsbetrieb ausübte. Das alles kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen.“ Im Jahr 1991 sei dann mit dem Bau der neuen Geschäftsstelle an dem jetzigen Standort begonnen worden, welcher am 31. Juli 1992 feierlich eingeweiht wurde. „Die damalige Standortentscheidung habe sich bis zum heutigen Tag als völlig richtig erwiesen“, so Winter weiter.

Stolz ist man in der Volksbank in Neustadt auch auf die Mitarbeiter. Auf größtmögliche Kontinuität wird insbesondere bei den Führungskräften wert gelegt. Bereits 1992 übernahm Vertriebsleiter und Prokurist Bertram Erhardt die Führung der Geschäftsstelle Neustadt. Unter seiner Regie konnten die Geschäfte enorm weiterentwickelt werden. Erhardt ist auch über die Bank hinaus ein sehr engagierter Mann, wie unter anderem sein jährliches Adventssingen in St. Georg immer wieder aufs Neue beweist. Die Vorstände dankten Erhardt für die herausragenden Leistungen.

Ebenso seit 1992 steht Erhardt Christine Müller zur Seite. Ergänzt wird das Team durch den stellvertretenden Geschäftsstellenleiter Gerhard Röbl, der auch schon auf 20 Jahre in Neustadt zurückblicken kann. Pia Alwang, Robert Schuster, Sandra Meierhöfer und Fabian Mayerhöfer runden das Team ab. Bei Bedarf und für spezielle Fragen können zahlreiche Mitarbeiter aus der Hauptstelle in Weiden bzw. aus dem genossenschaftlichen Verbund hinzugezogen werden. Durch das erfolgreiche Zusammenwirken weist die Filiale Neustadt aktuell ein betreutes Kundenkreditvolumen von 24 Millionen Euro und ein betreutes Kundeneinlagenvolumen von 54 Millionen Euro auf. Neben der sehr guten Kundenberatung konnte in all den Jahren auch ein herausragendes Immobiliengeschäft aufgebaut werden. Zahlreiche Bauvorhaben in Neustadt wurden über Herrn Erhardt und seine Mannschaft verkauft.

Gute Ergebnisse in 2016 – Erfolgreiche Fusionsverhandlungen

Die Volksbank Nordoberpfalz eG hat auch 2016 wieder ein gutes Ergebnis erzielt. Die Bilanzsumme wuchs um 6 % auf ca. 1, 082 Milliarden Euro. Die Einlagen haben sich um 5,7 % auf ca. 782 Millionen Euro und die Kredite um 5,3 % auf ca. 736 Millionen Euro gesteigert. Das Betriebsergebnis wird ebenfalls wieder zufriedenstellend bei 0,9 % der Bilanzsumme erwartet.

Die Fusionsverhandlungen mit der Raiffeisenbank in Weiden und der Raiffeisenbank im Stiftland verlaufen weiterhin erfolgreich, wusste Winter zu berichten. Beginnend ab Ende Februar werden sogenannte Ortsversammlungen abgehalten, bei denen den Mitgliedervertretern aller drei Banken die Fusionsabsichten im Detail erläutert werden. Anfang Juni wird schließlich in allen drei Banken über die Fusion abgestimmt. An Filialschließungen ist nicht gedacht. Nur die Doppelstandorte Windischeschenbach, Tirschenreuth und Mitterteich werden zusammengelegt. Keine Mitarbeiterin und kein Mitarbeiter wird fusionsbedingt den Arbeitsplatz verlieren. Mit der Volksbank-Raiffeisenbank Nordoberpfalz eG wird ein sehr leistungsfähiges, genossenschaftliches Kreditinstitut entsteht, welches seine Firmen- und Privatkunden noch besser und kompetenter beraten und betreuen kann.

Winter bedankte sich abschließend im Namen des gesamten Vorstands bei allen am Bau beteiligten Firmen und Handwerker. „Die vereinbarten Leistungen wurden in vorbildlicher und verbindlicher Art und Weise erbracht. Auch persönlich möchte ich noch einmal von ganzem Herzen Dankeschön sagen.“ Der Festrede durch den Vorstandssprecher schloss sich die kirchliche Weihe durch Stadtpfarrer Josef Häring und Pfarrer Ulrich Gruber an. Grußworte von Architekt Ulrich Greiner und Bürgermeister Rupert Troppmann rundeten die harmonische Feier in den neuen Räumen würdevoll ab. Musikalisch wurde die Einweihung vom hauseigenen Musiker Daniel Bär umrahmt, der in der Bank als Gewerbekunden- und Landwirtschaftsberater tätig ist.