Volles Haus beim Adventssingen

Kein Cent Eintritt, stattdessen Spenden für die neue Rettungswache. Das ist der Deal, den die Besucher des Adventssingens eingehen. Das tun sie offenbar gerne: Die Stadtpfarrkirche St. Georg ist gut gefüllt.

Kein Cent Eintritt, stattdessen Spenden für die neue Rettungswache. Das ist der Deal, den die Besucher des Adventssingens eingehen. Das tun sie offenbar gerne: Die Stadtpfarrkirche St. Georg ist gut gefüllt.
Bei der Begrüßung sprach Gerhard Röbl von der Volksbank Raiffeisenbank Nordoberpfalz von einer "voll besetzten Kirche". Rund 250 Zuhörer waren zum Adventssingen gekommen.

In der Vorbereitung steckt einiges an Arbeit. Seit dem Frühjahr, schätzte Röbl, liefen die Organisationsarbeiten für die Veranstaltung. Genauer könne das nur der Cheforganisator Bertram Erhardt beantworten, so Röbl weiter. Der habe schließlich die Musiker auch handverlesen zusammengesucht und am Abend selbst mitgesungen.

Erhardts Kontakte in die Musikerszene zahlten sich mehr als aus. Rund 20 Akteure stemmten ein Programm von 34 Stücken. Es war ruhige und besinnliche Musik zu hören, die dem festlichen Rahmen St. Georgs mehr als angemessen war. Sogar die große Orgel wirkte durch Organist Harald Bäumler etwas sanfter als sonst. Dadurch konnten auch zarte Klänge wie die der Harfe, gespielt von Martina Engelhard, ihre Wirkung entfalten.

Aber auch der Kontrabass der Oberpfälzer Grenzgangmusik passte sich dem Motto des Abends "Staad, staad heit is Advent" ganz an. Außerdem spielten die "Neustädter Turmbläser", das Trio "Z'samm g'stimmt" und der "Irta Zwoagesang", begleitet von Theresa Uhl. Abwechslung zu den Musikstücken boten immer wieder kurze gelesene Texte rund um Weihnachten, geschrieben von Wigg Ponzauner und gelesen von Günter Alois Stadler.

Etwas lauter wurde es nur am Schluss. Beim Applaus und auch beim letzten Lied "Tauet Himmel den Gerechten" sangen alle Besucher gerne und intensiv mit.

Quelle: Der Neue Tag / Onetz.de

Eindrücke vom Adventssingen